Abrieb und Haltbarkeit von Verbundhufeisen und Kunststoffbeschlägen

Rund um das Thema Haltbarkeit gibt es viele Fragen – und ebenso viele Einflussfaktoren. Vielleicht beschäftigen Sie sich erstmals mit einem Kunststoff- oder Verbundbeschlag und denken über einen Wechsel vom klassischen Hufeisen nach. Oder Ihr Pferd trägt bereits einen alternativen Beschlag und Sie machen sich Gedanken zur Haltbarkeit. Möglicherweise steht auch erstmals ein permanenter Hufschutz an und Sie sind auf der Suche nach der besten Lösung für Ihr Pferd.

Ganz gleich, aus welcher Situation heraus Sie sich mit dem Thema befassen – wir möchten Sie und Ihr Pferd möglichst praxisnah begleiten. Falls Ihr individuelles Anliegen von den folgenden Punkten nicht erfasst wird, melden Sie sich bitte bei unserem Kundenservice. Wir möchten gemeinsam die optimale Lösung für die Hufe Ihres Pferdes finden.

Abrieb & Haltbarkeit: Gut zu Wissen

Auf dieser Seite finden Sie sowohl allgemeine Informationen zu Hufeisen, Kunststoff- und Verbundbeschlägen als auch Hinweise zu Besonderheiten einiger Modelle innerhalb unseres Sortiments . Wir erläutern Unterschiede der einzelnen Beschläge in Bezug auf besondere Eigenschaften, Material und Abriebresistenz und geben Antworten auf häufige Fragen aus der Praxis. Auch der Umstellung auf alternative Hufeisen möchten wir uns an dieser Stelle widmen, da gerade beim ersten alternativen Beschlag Aspekte zu berücksichtigen sind, die sich auf dessen Haltbarkeit auswirken können.

Bitte beachten Sie: Die Haltbarkeit eines Beschlags lässt sich nicht pauschal vorhersagen. Äußere Einflüsse wie Temperatur und Bodenbeschaffenheit, das Verhalten Ihres Pferdes, die Trainingsintensität und die Anforderungen Ihrer Reitdisziplin spielen ebensfalls eine entscheidende Rolle. Die folgenden Informationen sollen Ihnen eine gewisse Orientierung bieten, sind aber nicht als "in Stein gemeißelte Regeln" zu verstehen.

graphisch-bildliche Darstellung der optimalen Temperaturbereiche für die verschiedenen Kusntstoffbeschhläge für Pferde

Temperatureinfluss auf den Kunststoffmantel

Ein wichtiger Einflussfaktor bei jedem Hufschutz mit Kunststoffmantel ist die Temperatur, denn Kunststoffe verhalten sich bei Wärme anders als bei kühlen Bedingungen. Genau aus diesem Grund gibt es fast alle unserer Beschläge in zwei Härtegraden. Wir empfehlen daher allen Kunden das Modell bzw. den Härtegrad passend zur Jahreszeit und zum Einsatzbereich zu wählen.

  • Standard-Modelle aus relativ weichem Kunststoff, bleiben der auch in der kalten Jahreszeit flexibler und behalten die stoßdämpfenden Eigenschaften.
  • Extra-Modelle aus etwas härterem Material, sind noch hitzebeständiger und bleiben auch bei höheren Temperaturen abriebfester .
  • Aus Angüssen beider Modellreihen gibt es Modelle aus ressourcenschonendem Regranulat.

Als allgemeine Orientierung gilt: Wählen Sie einen Standard-Beschlag bei kühleren bis moderaten Temperaturen, einen Extra-Beschlag bei hohen Temperaturen und intensiver Sommerbelastung.

Starker Abrieb? Diese Punkte sollten Sie prüfen

Da dieses Thema sehr umfangreich ist, haben wir versucht eine kurze Checkliste zu erstellen. Wenn Sie mit erhöhtem Abrieb oder ungewöhnlicher Haltbarkeit Ihres Beschlags zu tun haben, lohnt sich unserer Meinung nach ein prüfender Blick auf folgende Faktoren:

  • Pferd: Verhalten & Gangmechanik: Ist Ihr Pferd unruhig in der Box? Schert das Pferd? Ist es ein Zehenschleifer?
  • Haltung & Herde: Ist die Herde unruhig? Gab es in der Herde Veränderungen?
  • Untergrund: Wie viel wird das Pferd auf Asphalt oder Schotter im Vergleich zu weichen Böden bewegt?
  • Temperatur: Wie sind die aktuellen klimatischen Bedingungen - gibt es hohe Bodentemperaturen und starke Sonneneinstrahlung?
  • Reitdisziplin: Welche Ansprüche stellt Ihre Disziplin an den Hufschutz?
  • Nutzungsintensität: Wie oft reiten Sie aktuell bzw. wie oft wird das Pferd bewegt- ist es häufiger als sonst?
  • Gewicht & Belastung: Haben Sie ein eher schwereres oder leichteres Pferd?
  • Hufbalance & Gangbild: Zeigt sich einseitiger Abrieb oder ein auffälliges Gangbild?
  • Beschlagsintervall: Ist das Beschlagsintervall optimal gewählt oder vielleicht bereits zu lang?
  • Art des Hufschutzes: Wurde das Pferd erst kürzlich von Eisen auf Kunststoff - oder Verbundbeschlag umgestellt?
  • Modellwahl: Standard oder Extra ? Mit oder ohne Profil? HDS ? Arizona ?
  • Befestigungsart: Werden die Hufeisen Ihres Pferdes genagelt oder geklebt?

Alleine diese kurze Checkliste macht deutlich wie umfangreich das Thema ist. Im Folgenden gehen wir auf diese Einflussfaktoren detailliert ein und zeigen, welche Lösungen je nach Situation sinnvoll sein könnten.

Die Umstellung von Hufeisen auf Duplo - Die Haltbarkeit des ersten alternativen Beschlags

Bei der Umstellung von Hufeisen auf einen Beschlag mit Kunststoffmantel sollten wir uns bewusst machen, dass sich das Pferd zunächst an ein verändertes Bewegungsgefühl anpassen muss. Ein Pferd bewegt sich tagtäglich und rund um die Uhr in seiner gewohnten Hufsituation. Dass die Umstellung von einem Beschlag auf barhuf Zeit braucht, ist den meisten Pferdehaltern bewusst. Hier rechnen wir ganz selbstverständlich mit einer Anpassungsphase. Wird jedoch „nur“ das Material gewechselt, wird oft unterschätzt, dass auch dies einer Gewöhnungsphase bedarf, die je nach Pferd unterschiedlich lang sein kann.

Ein allgemeines (aber falsches) Vorurteil - "Kunststoffbeschläge bremsen"

Genau an dieser Stelle begegenen wir ihm oft - dem allgemeinen Vorurteil dass Kunststoffbeschläge wie der Duplo zu stark bremsen. Es wird weiter argumentiert, dass dies wiederum die Bandstrukturen, Sehnen und Gelenke schädigen würde. Das beste Gegenargument für diese Aussage ist jedoch, dass ein Verbundbeschlag sehr oft bei diesen Problemen eingesetzt wird - warum das so ist lässt sich am besten bei einem Blick auf seine Konstruktion erklären.

Die Kombination aus Metall und Kuntstoff am Pferdehuf

Der Duplo Verbundbeschlag ist eine gut durchdachte Kombination aus harten und weichen Elementen. Er wurde mit Blick auf die Hufanatomie entwickelt. Der Huf selbst vereint harte (knöcherne Strukturen) mit weichen Anteilen (Strahl, Strahlkissen, Ballen) . Dieses Prinzip greift der Verbundbeschlag auf.

3D Animation der Hufanatomie und eines Verbundbeschlags

Metall und Kunststoff am Pferdehuf
Verbundbeschlag als Videoanimation.

  • Der stabile Eisenkern schützt die harten Strukturen des Hufs und sorgt für optimale Druckverteilung.
  • Die bewusst verkützten Schenkel des Metallkerns im Duplo (abgesehen von den Sondermodellen ) sind so ausgelegt, dass sie die Beweglichkeit im Trachtenbereich möglichst wenig behindern.
  • Der Kunststoffmantel bietet Stoßdämpfung, sorgt für ein angenehmes Laufgefühl und schont den Bewegungsapparat des Pferdes .
  • Die integrierte Strahlunterstützung dafür sorgt, dass der Strahl vermehrt Bodenkontakt hat. Dies kann die Durchblutung im Huf verbessern.
  • Der Hufmechanismus wird angeregt, da der flexible Kunststoff die elastischen Strukturen des Hufs in Ihrer Beweglichkeit unterstützt.

An dieser Stelle möchten wir Ihnen gerne unser Animationsvideo zum Aufbau eines Verbundbeschlags empfehlen. Darin werden die zuvor beschriebenen Zusammenhänge zwischen Hufanatomie und Beschlagskonstruktion anschaulich dargestellt. Besonders für Reiter und Pferdebesitzer bietet die bildliche Darstellung eine hilfreiche Ergänzung, um die Parallelen besser nachzuvollziehen und die funktionellen Zusammenhänge greifbarer zu machen.

Barhuf, Eisen und Kunststoffbeschläge - Wie das Gleitverhalten den Abrieb des Hufeisens beeinflussen kann

Mit Blick auf den Kunststoffmantel gibt es einen weiteren Aspekt der auch in Bezug auf die Haltbarkeit des Hufeisens wichtig sein kann: Das Gleitverhalten. In der Regel ist das Gleitverhalten eines Kunststoffbeschlags (egal ob mit oder ohne Metallkern) vergleichbar mit dem eines barhuf laufenden Pferdes und damit natürlicher, also barhufnäher als die in der Regel verlängerte Gleitphase eines Hufeisens.

Wir hoffen, mit unseren Erläuterungen an dieser Stelle auch dazu beitragen zu können, mehr Transparenz zu schaffen und bestehende Vorbehalte abbauen zu können. Der Kunststoffmantel unserer Beschlags „bremst“ den Huf nicht generell schädlich aus – im Gegenteil die Kombination aus Kunststoff und Eisen am Pferdehuf kann für das Pferd sogar sehr vorteilhaft sein. Unser Ziel ist es, bestehende Sorgen zu nehmen und die Vorteile des Kunststoffmantels für den Pferdehuf verständlich und nachvollziehbar darzustellen – ohne dabei andere Formen des Hufschutzes abzuwerten. Denn wir sind überzeugt, dass jede Art des Hufschutzes ihre Vorteile und ihre Berechtigung hat. Wenn Sie bisher allein aufgrund dieses Vorurteils gezögert haben, auf einen Beschlag mit Kunststoffmantel umzusteigen, konnten wir Ihnen diese Bedenken hoffentlich nehmen. Selbstverständlich steht Ihnen unser Team jederzeit gerne beratend zur Seite.

Wie genau also das Vorurteil des "bremsenden" Kunststoffbeschlags entstanden ist, kann man natürlich nicht sagen. Wir vermuten jedoch, dass viele Reiter, die von Eisen auf alternative Beschläge mit Kunststoffmantel umsteigen, zunächst das Gefühl haben, der neue Beschlag würde „bremsen“, weil sie es vom vorherigen Eisen gewohnt sind, dass dieser stärker gleitet. Die Ausgangssituation unterscheidet sich also grundlegend, je nachdem, ob ein Pferd von barhuf auf Kunststoff oder von Eisen auf Kunststoff umgestellt wird. Entsprechend hängt die persönliche Beurteilung des Gleitverhaltens und damit des empfundenen Bremseffekts davon ab, ob wir den Kunststoffbeschlag mit dem Barhuf oder mit dem Eisen vergleichen. Natürlich gilt aber auch hier zu beachten, dass das exakte Gleitverhalten bei jedem Hufschutz, egal aus welchem Material, situationsabhängig ist. Je nach Witterung, Kunststoffmaterial und Gewöhnung des Pferdes an den Beschlag kann es also etwas variierrn.

Und hier genau schließt sich der Kreis zum Thema "Haltbarkeit des ersten alternativen Beschlags". Es geht darum, woran das Pferd gewöhnt ist. Wenn das Pferd über lange Zeit an das Gleitverhalten seines Hufeisens gewöhnt war, kann es sensibel auf die Verändung reagieren. Der Bewegungsapparat und die Gangmechanik des Pferdes waren über längere Zeit auf seinen Hufschutz eingestellt. In der Anfangszeit mit einem Kunststoff- oder Verbundbeschlag können daher leichte Anpassungen im Gangbild oder ein verändertes Abriebverhalten auftreten. Diese Reaktionen sind häufig Teil eines natürlichen Anpassungsprozesses und stabilisieren sich in der Regel nach einer kurzen Gewöhnungsphase. Der Abrieb und damit die Haltbarkeit des ersten Beschlags kann sich also deutlich von den daraufffolgenden unterscheiden.

Duplo Sortimentskunde – Unterschiede in Haltbarkeit und Abrieb

Standard vs. Extra

alternatives Hufeisen mit grünen und orangen Einlegern gegen ein Verdrehen am Huf - weicher und harter Kunststoff Die erste zentrale Frage beim Thema Abrieb - nutzen Sie ein Standard - oder Extra Modell? Gerade im Sommer oder wenn Sie generell auf härteren Böden unterwegs sind, kann es hilfreich sein, auf einen Extra-Beschlag zu wechseln.

Profil oder kein Profil?

alternatives Hufeisen mit und ohne vertieftes Profil Die Modelle mit Profil sind im direkten Vergleich mit den Modellen ohne Profil generell etwas weniger resistent gegen Abrieb. Manchmal kann es hilfreich sein, ein Modell ohne tieferes Profil zu verwenden.

zum Bestseller mit Seitenkappen ohne Profil

Spikes als Abriebschutz

alternatives Hufeisen mit Spikes als Gleitschutz

Spikes dienen in erster Linie als Gleitschutz, können aber dazu beitragen, den direkten Bodenkontakt im stark belasteten Bereich – etwa an der Zehe – zu verringern und so den Abrieb zu verlangsamen.

zu den Spikes

HDS - die besonders haltbaren

Verleichsbild das den Unteschied zwischen dem Kunststoffmantel des HDS Hufeisens und einem regulären Duplo Beschlag zeigt

Innerhalb unseres Sortiments bieten wir mit der Heavy Duty Serie (HDS) eine besonders robust ausgelegte Variante an. Der Kunststoffmantel der HDS Beschläge ist auf der Bodenseite etwa 0,5cm höher als bei den regulären Beschlägen. Dadurch sind sie besonders für höhere Belastungen oder anspruchsvollere Einsatzbereiche konzipiert.

zu den HDS Beschlägen

Der Arizona

Wanderreiter bei der Alpenüberquerung und spezielles Hufeisen mit Stahlkante

Dieses Modell ist nicht abriebfester als unsere anderen Beschläge - aber es ist die Lösung, wenn sie mit frühzeitig ausreißendem Kunststoff im Zehenbereich zu kämpfen haben.
Details zum Produkt und Abrieb und Haltbarkeit in Bezug auf die Stahlkante finden Sie in der Produktbeschreibung.

zum Arizona

Der Distanzsport

alternatives Hufeisen beim Distanzreiten - Reiterin mit orangem Oberteil reitet braunes Pferd mit orangem Pad und Zaumzeug über eine grüne Wiese

Beim Distanzreiten stellen Hitze, trockene Böden und lange Strecken besondere Anforderungen an das Hufeisen. Deshalb war es uns wichtig, diesem speziellen Einsatzbereich eine eigene Informationsseite zu widmen. Dort betrachten wir die Themen Haltbarkeit und Abrieb nochmals gezielt aus der Perspektive des Distanzsports.

Distanzreiten

Wiederverwendung von Duplo-Beschlägen

Wann ist es möglich einen Beschlag erneut zu verwenden?

Genau wie beim Hufeisen auch gibt es Pferde, die ihren Beschlag ein zweites Mal oder sogar drittes Mal für eine Beschlagsperiode nutzen können. Ob dies möglich ist oder nicht hängt von verschiedenen Faktoren ab. Die finale Entscheidung obliegt immer dem Hufbearbeiter vor Ort. Wenn Sie sich dafür entscheiden, den Duplo erneut zu verwenden, beachten Sie, dass ein gebrauchter Beschlag ein etwas anderes Rutschverhalten haben kann als ein neuer Beschlag — ähnlich wie ein gebrauchter Winterreifen beim Auto.

Genagelter Beschlag: Schonendes Abnehmen bei geplanter Wiederverwendung

Wird eine Wiederverwendung des Beschlags in Betracht gezogen, ist beim Abnehmen besondere Sorgfalt erforderlich. Ziel ist es, den Kunststoffmantel im Bereich der Nagellöcher möglichst nicht zusätzlich zu beschädigen. Bei stark abgenutzten Beschlägen ist das Greifen der Nagelköpfe häufig erschwert, da diese bereits abgeschliffen oder tiefer im Material eingebettet sind.

Eine bewährte Methode zur schonenden Abnahme des Beschlags ist es, den Beschlag zunächst mit einer Abnehmzange leicht vom Huf zu hebeln und anschließend wieder gezielt zurückzuschlagen. Dadurch rücken die Nägel aus ihrer festen Position heraus und lassen sich anschließend in der Regel gut mit einer Nagelziehzange greifen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, die Nietklinge zwischen Huf und Beschlag zu schieben und rundum mit einem Hammer in Richtung Hufinnenseite zu treiben. Der Beschlag hebt sich dabei leicht vom Huf ab. Danach wird dieser wieder zurückgeschlagen, indem man auf die Bodenseite des Beschlags schlägt, wobei die Hufnägel in ihrer angehobenen Position bleiben und sich anschließend sehr gut mit der Nagelziehzange greifen lassen.

detailaufnahme beim Abnehmen eines gebrauchten Hufeisens mit Kunststoffmantel. Der Hufschmied nutzt eine Nagelziehzange um den Hufnagel aus dem Huf zu ziehen.

Geklebter Beschlag: Risse im Bereich der Noppeneinleger

Viele Kunden könnten ihren Klebebeschlag vom Abrieb her erneut verwenden, haben aber Probleme mit kleinen Rissen im Kunststoff im Bereich der Noppeneinleger. Dies ist ein Phänomen , das vor allem bei einem geklebten Beschlag auftauchen kann. Durch das Hufwachstum werden Zugkräfte auf den Beschlag ausgeübt, die sich bei einem geklebten Beschlag anders auswirken, als bei einem genagelten. Wenn Sie mit diesem Phänomen zu kämpfen haben, empfehlen wir Ihnen die Modelle ohne stabilen Noppeneinleger:

  • reine Kunststoffbeschläge: Classic , Grundplatte, Ponybeschlag
  • Verbundbeschläge: Nailless ohne Seitenkappen, Basic mit Seitenkappen und Profil

Weitere Informationen rund um dieses Thema finden Sie bei den Wolf Busch® Klebelaschen und in unserer allgemeinen Klebeanleitung.

Wolf Busch® Klebelaschen

Zwei Hufeisen mit Kunstoffmantel ohne Kappen liegen übereinander auf einem mit Moos bewachsenen Stein. Das oberste Hufeisen ist der Duplo Nailless ohne festen Noppeneinleger, darunter liegt ein normaler Duplo mit orangenem Noppeneinleger.

Der Metallkern ist sichtbar – was bedeutet das?

Unabhängig davon, ob genagelt oder geklebt: Wird der Metallkern eines Verbundbeschlags durch starken Abrieb sichtbar, raten wir in der Regel von einer erneuten Verwendung ab.

Das bedeutet jedoch nicht, dass der Beschlag sofort vom Huf entfernt werden muss. Auch bei sichtbarem Metallkern sind die grundlegenden Funktionen wie Hufschutz und Stoßdämpfung weiterhin gegeben. Je nach Abnutzung kann sich jedoch das Verletzungsrisiko – insbesondere in der Herdenhaltung – erhöhen.

gebrauchte, abgenutzte alternative Hufeisen
gebrauchte, abgenutzte Hufeisen mit Stahlkante - Informationsgraphik über die Haltbarkeit und erneute Nutzung des Hufeisen Modells Arizona

Die Stahlkante des Arizona ist sichtbar – was bedeutet das?

Um diese Frage anschaulich zu beantworten, haben wir zwei gebrauchte Arizona-Beschläge fotografiert und miteinander verglichen.

Links sehen wir die modelltypische Stahlkante des Arizona. Dieser Zustand stellt keinen Anlass dar, den Beschlag vom Huf zu entfernen. Die Stahlkante erfüllt ihre Aufgabe, indem sie den dahinterliegenden Kunststoff vor vorzeitigem Ausreißen schützt. Unter üblichen Bedingungen könnte dieser Beschlag sogar noch eine weitere Beschlagsperiode genutzt werden.

Rechts sehen wir ebenfalls die typische Stahlkante. Hier ist das Profil jedoch stellenweise deutlich abgelaufen oder kaum noch vorhanden. Zwar muss der Beschlag in der Regel nicht sofort vom Huf genommen werden, von einer weiteren Verwendung in der nächsten Beschlagsperiode raten wir jedoch ab.

Planrichten vor der erneuten Verwendung

Unabhängig davon, ob genagelt oder geklebt – und unabhängig davon, ob es sich um einen reinen Kunststoff- oder einen Verbundbeschlag handelt:
Vor einer erneuten Verwendung muss der Beschlag fachgerecht plan gerichtet werden, damit keine durch die vorherige Beschlagsperiode entstandenen Verformungen zu Spannungen oder Belastungen der Hufsohle führen.

FAQ – Häufige Fragen zur Haltbarkeit von Hufeisen, Kunststoffbeschlägen & Co.

Egal, ob Ihr Pferd ein klassisches Hufeisen, einen Verbundbeschlag, einen reinen Kunststoffbeschlag oder einen Hufschuh trägt – Fragen zu Abrieb und Haltbarkeit stellen sich fast immer. Mit diesem FAQ-Ratgeber möchten wir Ihnen – ergänzend zu unseren Produktinformationen – einen praxisnahen Überblick bieten, unabhängig davon, für welchen Hufschutz Sie sich entscheiden.

Bitte beachten Sie: Die folgenden Antworten basieren auf allgemeinen Erfahrungswerten und dienen als allgemeine Orientierung. Die tatsächliche Haltbarkeit hängt von zahlreichen Faktoren ab – sowohl von solchen, die Sie beeinflussen können, als auch von Rahmenbedingungen, auf die Sie keinen direkten Einfluss haben. Für eine fundierte Einschätzung empfehlen wir die fachliche Beurteilung durch Ihren Hufbearbeiter vor Ort. Selbstverständlich beraten wir Sie auch gerne bei Fragen zu unseren Modellen und zur Wahl des passenden Beschlags.

Wie viele Wochen hält ein Hufeisen?

In den meisten Fällen wird ein Hufeisen nach einem regulären Beschlagsintervall von etwa 6 bis 8 Wochen gewechselt.
Je nach Nutzung, Untergrund und individueller Hufsituation kann ein Hufeisen teilweise auch etwas länger halten oder in bestimmten Fällen erneut verwendet werden. Eine pauschale Aussage zur exakten Haltbarkeit in Wochen ist jedoch nicht möglich, da sie stark vom einzelnen Pferd und dessen Belastung abhängt.
Bei unseren Beschlägen berichten viele Anwender auch von einer Nutzung über eine zweite Beschlagsperiode hinaus. In einer Produktbewertung zu einem Ponybeschlag schildert ein Kunde zu Beispiel eine Verwendungsdauer von drei Beschlagsperioden à 8 Wochen – also insgesamt 24 Wochen – mit demselben Beschlag. Solche Erfahrungswerte sind jedoch immer individuell zu betrachten.

Wovon hängt die Haltbarkeit eines Hufeisens ab?

Die Haltbarkeit eines Hufeisens hängt natürlich vom Hufeisen selbst ab - das verwendete Material und seine Konstruktion. Bei unseren Beschlägen kann z. B. der Härtegrad (Standard/Extra) je nach Temperatur und Einsatzgebiet einen Unterschied machen. Aber es liegt nicht nur am Hufeisen selbst, die genaue Haltbarkeit hängt von mehreren Faktoren ab, dazu zählen unter anderem:

  • Der Untergrund - harte Böden wie Asphalt oder Schotter erhöhen den Abrieb und können damit die Haltbarkeit des Hufeisens verringern.
  • Die Trainingsintensität - natürlich nutzen Sport- oder gar Distanzpferde ihre Hufeisen schneller ab, als Pferde die nur gelegentlich geritten werden.
  • Die Hufe selbst - die Hufqualität und die Hufbalance spielt eine Rolle, wenn hier etwas nicht in Ordnung ist, kann es zu einseitigem Abrieb kommen.
  • Das Pferd und sein Verhalten in der Box und in der Herde - ist es eher ruhig oder läuft es den ganzen Tag hin und her? Schert es in der Box? Natürich kann auch dies EInfluss auf die Haltbarkeit des Hufeisens haben.
  • und viele mehr...

Gibt es besonders haltbare Hufeisen?

Ja, innerhalb unseres Sortiments bieten wir mit der Heavy Duty Serie (HDS) eine besonders robust ausgelegte Variante an. Der Kunststoffmantel der HDS Beschläge ist auf der Bodenseite etwa 0,5cm höher als bei den regulären Beschlägen. Dadurch sind sie besonders gut für höhere Belastungen oder anspruchsvollere Einsatzbereiche geeignet.

Der Kunststoff im Zehenbereich reißt frühzeitig aus - gibt es eine Lösung?

Ja, innerhalb unseres Sortiments bieten wir mit dem Arizona eine Lösung für genau dieses Problem. Das Modell ist im Zehenbereich mit einer integrierten Stahlkante ausgestattet, die den Kunststoff im Zehenbereich vor frühzeitigem Ausbrechen oder Ausreißen schützt. Im Hinblick auf den normalen Verschleiß ist der Arizona vergleichbar mit den anderen profilierten Beschlägen unseres Sortiments. Wenn Sie also mit der allgemeinen Haltbarkeit des Beschlags zufrieden sind und 'nur' Probleme mit dem Kunststoff im Zehenbereich haben, kann der Arizona die Lösung für Ihr Problem sein. Bitte beachten Sie ergänzend auch die Hinweise zur Stahlkante des Arizona, die oberhalb des FAQ-Ratgebers zu finden sind.

Hat die Temperatur einen Einfluss auf die Haltbarkeit des Hufeisens?

Ja, bei Verbundhufeisen und reinen Kunststoffbeschlägen kann die Temperatur das Abriebverhalten beeinflussen. Hohe Umgebungs- und Bodentemperaturen – etwa im Sommer auf Asphalt oder sehr trockenem Untergrund – können dazu führen, dass sich Kunststoffmaterial schneller abnutzt. Asphalt kann sich im Sommer bei rund 30 °C Lufttemperatur je nach den klimatischen Bedingungen auf 50–70 °C oder mehr aufheizen. Deshalb sind viele unserer Beschläge in zwei Härtegraden erhältlich: Standard für kühle bis moderate Temperaturen, Extra für hohe Temperaturen und intensive Belastung im Sommer.

Spielt das Gewicht des Pferdes eine Rolle?

Jein - Ja und Nein. Schwerere Pferde können zu einem erhöhten Materialverschleiß beim Hufeisen führen, weil die Kräfte, die auf das Hufeisen einwirken höher sind, als bei einem leichteren Pferd. Es zeigt sich, dass Beschläge beispielsweise bei Shettys häufig länger genutzt werden können. Hier berichten Kunden häufig von einer mehrfachen Wiederverwendung der Beschläge. Aus der Überzeugung heraus, dass das Gewicht des Pferdes eine Rolle für die Haltbarkeit des Hufeisens spielt, wurden auch unsere HDS entwickelt. Eine gut durchdachte Beschlagsreihe - denn mit zunehmender Hufgröße werden die Beschläge zunehmend stabiler, um der steigenden Gewichtsbelastung standzuhalten.

Das Gewicht des Pferdes ist ein relevanter Faktor für Abrieb und Haltbarkeit, jedoch nicht allein ausschlaggebend. In der Praxis gibt es kein schwarz und weiß und so ist es durchaus auch möglich, dass bei Kaltblütern längere Nutzungsintervalle möglich sind – teilweise eher als bei Vollblütern, da diese in vielen Fällen deutlich mehr Bewegung haben und stärker schleifen. Das Gewicht kann also einen Einfluss auf die Haltbarkeit des Hufeisens haben, aber es ist auch nur ein Faktor von vielen, die gemeinsam betrachtet werden müssen.

Nutzen sich Hufeisen auf Schotter oder Asphalt schneller ab?

Ja. Auf harten oder kantigen Untergründen wie zum Beispiel Aspahlt und Schotter wirken höhere Reibungs- und Druckkräfte auf den Beschlag als auf weichen Böden. Das vermehrte Reiten auf solch harten, abrasiven Untergründen kann die Abnuztung eines Hufeisens beschleunigen - unabhängig vom Material des Hufeisens.

Sind Kunststoffhufeisen schneller abgenutzt?

Das lässt sich nicht pauschal beantworten. Rein optisch betrachtet zeigen Kunststoff- und Verbundbeschläge Abrieb häufig deutlicher als klassische Eisen. Dadurch entsteht auf den ersten Blick schnell der Eindruck, dass sie sich schneller abnutzen.
Aus der Praxis wird jedoch vielfach berichtet, dass die Haltbarkeit durchaus mit der eines herkömmlichen Eisenbeschlags vergleichbar sein kann, sobald ein Pferd an den neuen Beschlag gewöhnt ist. Denn an dieser Stelle möchten wir auch erwähnen, dass es bei der Umstellung vom Hufeisen auf einen Beschlag mit Kunststoffmantel im ersten Beschlagsintervall zu höherem Abrieb kommen kann.

Woran erkennt man, dass ein Hufeisen abgenutzt ist?

Bei klassischen Hufeisen kann sich die Abnutzung durch dünner werdende Schenkel oder einen stark abgeschliffenen Zehenbereich zeigen. Kritisch wird es, wenn das Hufeisen sehr dünn wird, sich verformt oder nicht mehr plan aufliegt. In fortgeschrittenem Zustand können zudem scharfe Kanten entstehen, die das Verletzungsrisiko für Pferd oder Herdenpartner erhöhen.

Woran erkennt man, dass ein Verbundbeschlag abgenutzt ist?

Verbundbeschläge zeigen Abrieb häufig sichtbarer als Hufeisen oder reine Kunststoffbeschläge, da sich der Kunststoffmantel mit der Zeit aufraut oder Profilbereiche flacher werden. Mit zunehmender Nutzung kann der integrierte Metallkern teilweise sichtbar werden. Das bedeutet jedoch nicht automatisch einen Funktionsverlust: Der Metallkern sorgt weiterhin für Stabilität, während der Kunststoffmantel den Bodenkontakt dämpft. Entscheidend ist immer zu prüfen, ob scharfe Kanten entstanden sind und ob die Nägel noch einen festen Halt im Metallkern haben.

Der Metallkern ist sichtbar — muss das Verbundbeschlag sofort gewechselt werden?

Nein. Selbst dann, wenn der Metallkern durch den erhöhten Abrieb bereits sichtbar ist, sind die Kernfunktionen des Beschlags (Schutz des Hufes & Stoßdämpfung) weiterhin gegeben und er muss nicht sofort gewechselt werden Bitte beachten Sie aber, dass je nach Zustand des Hufeisens das Verletzungsrisiko in der Herde steigen kann.

Woran erkennt man, dass ein Kunststoffbeschlag abgenutzt ist?

Reine Kunststoffbeschläge zeigen Abnutzung durch eine allmählich geringere Materialstärke und flacher werdende Profilbereiche. Anders als bei Verbundbeschlag wird kein Metallkern sichtbar. Auch hier ist Abrieb ein normaler Prozess. Ein Wechsel ist sinnvoll, wenn der Beschlag deutlich dünner geworden ist, kein Profil mehr vorhanden ist oder die Stabilität nachlässt.

Warum nutzt mein Pferd die Hufeisen einseitig ab?

Wenn ein Hufeisen innen oder außen stärker abgenutzt ist deutet das häufig darauf hin, dass das Pferd beim Auffußen oder Abrollen nicht gleichmäßig belastet. Ursachen können unter anderem die Hufbearbeitung, die Stellung der Gliedmaßen, muskuläre Dysbalancen oder auch Trainingszustand und Untergrund sein. Ein ungleichmäßiger Verschleiß sollte daher beobachtet und bei Bedarf fachlich überprüft werden, um Fehlbelastungen frühzeitig zu erkennen.

Wie lange kann ein Hufeisen draufbleiben?

Diese Frage sollte in erster Linie mit Blick auf die individuelle Hufsituation und die Hufgesundheit des Pferdes beantwortet werden – nicht allein anhand des Zustands des Hufeisens. Als allgemeine Richtlinie gilt ein Beschlagsintervall von etwa 6 bis 8 Wochen - unabhängig davon, ob der Beschlag geklebt oder genagelt wurde. In bestimmten Situationen kann jedoch auch ein kürzeres Intervall sinnvoll sein.
Wenn das Hufeisen beim Beschlagstermin noch in gutem Zustand, kann vor Ort entschieden werden, ob es für eine weitere Beschlagsperiode genutzt werden kann. Maßgeblich für den Zeitpunkt des Beschlagstermins sollte jedoch immer der Hufzustand sein. Ein Beschlagstermin kann und sollte bei einem zu stark abgenutztem oder gar beschädigtem Beschlag vorgezogen werden. Einen Termin hingegen nach hinten zu verschieben, nur weil das Hufeisen noch "gut ist", ist unserer Meinung nach nicht empfehlenswert.

Was passiert, wenn ein Hufeisen zu lange draufbleibt?

Bleibt ein Hufeisen über das für das Pferd optimale Intervall hinaus auf dem Huf, kann sich das langfristig negativ auf die Hufgesundheit auswirken. Zudem kann ein stark abgenutztes Hufeisen scharfe Kanten entwickeln und dadurch das Verletzungsrisiko für das Pferd oder Herdenpartner erhöhen. Lockert sich der Beschlag oder geht verloren, besteht außerdem die Gefahr, dass das Pferd auf Nägel oder Seitenkappen tritt. Daher ist es wichtig, ein Beschlagsintervall zu wählen, das sowohl zum Material als auch zur individuellen Hufsituation passt. Eine regelmäßige Kontrolle des Hufes hilft, bei Bedarf auch früher als geplant zu reagieren.

Warum verliert mein Pferd ständig Hufeisen?

Wenn ein Pferd wiederholt Hufeisen verliert, können verschiedene Ursachen eine Rolle spielen. Zunächst ist zu unterscheiden, ob es sich um einen genagelten oder geklebten Beschlag handelt.

Bei geklebten Beschlägen sind vor allem eine sorgfältige Hufvorbereitung sowie die korrekte Klebe- bzw. Schweißtechnik entscheidend. Weiterführende Informationen dazu finden Sie in unserem separaten Ratgeber zum Thema Klebebeschläge.

Bei genagelten Hufeisen können eine nicht optimale Passform, eine ungeeignete Nagelgröße oder nicht korrekt vernietete Nägel dazu führen, dass sich der Beschlag lockert. Auch die Wahl des Modells spielt eine Rolle: Hufeisen mit Seitenkappen können zusätzlichen Schutz gegen Verdrehen bieten und die Stabilität erhöhen. Ebenso wichtig sind eine ausgewogene Hufbearbeitung und ein passendes Beschlagsintervall, da ungünstige Hebelverhältnisse das Abtreten begünstigen können.

Darüber hinaus beeinflusst der Zustand des Hufhorns die Haltbarkeit erheblich. Brüchiges, rissiges oder sehr weiches Horn bietet den Nägeln weniger Halt. Auch Hufwachstum, Feuchtigkeitseinflüsse, Untergrund und individuelle Belastung wirken sich aus. Häufig ist es daher ein Zusammenspiel aus Beschlag, Bearbeitung und Hufbeschaffenheit, das über die Stabilität entscheidet. Da viele Faktoren zusammenwirken, empfiehlt sich eine sorgfältige Analyse der individuellen Situation.

Kann sich ein Hufeisen „durchlaufen“?

Ja. Ein Hufeisen kann sich durchlaufen. Es kann mit der Zeit immer dünner werden, kritisch kann es werden, wenn der Abrieb dann auch die Nagelköpfe betrifft. Von durchgelaufen würden wir also beim genagelten Hufeisen sprechen, sobald die Nagelköpfe abgerieben sind. Dann kann es passieren, dass das Pferd das Hufeisen verliert.

Lohnt es sich bei Problemen mit dem Abrieb auf ein anderes Modell zu wechseln?

Ja, ein Wechsel des Beschlagsmodells kann sinnvoll sein – allerdings sollten Sie immer das große Ganze im Blick behalten. Prüfen Sie zunächst den Härtegrad des Kunststoffs und die aktuellen Rahmenbedingungen: Bei hohen Temperaturen oder vermehrtem Reiten auf harten Böden kann der Umstieg auf ein Extra-Modell helfen, sofern Sie noch einen Standard-Beschlag nutzen. Bei Beschlägen mit verstärktem Profil kann je nach Situation ein Modell ohne vertieftes Profil sinnvoll sein. Für höhere Belastungen kann zudem die HDS-Serie eine Option sein. Gerne unterstützen wir Sie bei der Auswahl anhand Ihrer individuellen Situation.

Letzte Änderung: 24.02.2026